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Die Einträge werden seltener... kürzer... Mein Geist hat sich geordnet.

Konzert

Die Musik ausgehaucht
die letzten Noten
bäumen sich auf
und fallen
erschöpft zu Boden.

Der Hauch des davoneilenden
Publikums wirbelt sie
durcheinander
und die Musik wird atonal.

Der Beifall will sich
im Raum verstecken
und sucht nach Konservierung.
Seelentropfen hängen
in den Sitzen.

Die Instrumente verpackt
der Applaus gelebt
die Musiker gegangen.
Was bleibt?
Was bleibt ist Harmonie
der Gleichklang
unsere Herzen.

Klaus Gordziel

 

6.5.07 22:01, kommentieren

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unheilbar verliebt

7.5.07 15:13, kommentieren

Katzen sind die rücksichtsvollsten

und aufmerksamsten Gesellschafter,

die man sich wünschen kann.

Pablo Piacasso

8.5.07 21:58, kommentieren

Du stellst mir tausend Fragen
Stellst dich mitten in den Wind
Und ich hoff du checkst
Dass sie nich wichtig sind

Komm' wir setzen jetzt die Segel
Nehmen alles mit was geht
Nich mehr umzudrehen
Auch wenn der Wind sich dreht

Hey, ich hör dich leise lachen
Und dann merk ich wie's mich trifft
Ja ich liebe diese Tage
Die man Morgens schon vergisst

Und ich schau dir in die Augen
Bin geblendet von dem Licht
Was selbst um sich greift
Auch wenn du nich sprichst

Alles an dir bleibt stumm:
Warum? Warum? Warum?
"Warum?" ist doch egal!
Denn heute Nacht sind nur wir zwei wichtig!

 

Juli - Warum

1 Kommentar 10.5.07 15:31, kommentieren

waiting... wishing...

11.5.07 16:01, kommentieren

Ich habe Sehnsucht nach einem Menschen, mit dem ich mein Leben teilen kann... meine Gedanken, meine Hobbys, meine Liebe...

-komisch-

13.5.07 20:53, kommentieren

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schliesslich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagt, es wäre schon Viertel nach vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Café am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend sassen sie immer noch dort.
Sie sassen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Erich Kästner

14.5.07 17:20, kommentieren